Basel

Que(e)rBeet im Juli 2019 | mit Alex Meier

Die Sendung im Juli mit Anna Rosenwasser von der LOS, Ambra und Susanne von QueerAmnesty, Nationalrat Michael Töngi sowie mit Malcolm Elmiger von ‘Create Equality.

Que(e)rBeet im Mai 2019 | mit Alex Meier

Die Sendung im Mai mit den drei Livegästen Henry Hohmann zum aktuellen Programm ‘Golden Boys’ der SCHWUBS, Michela Seggiani von ‘bas3l.org’ über die Themenwoche IDAHOT in Basel und über Geschlechterforschung sowie Tom Glanzmann von ‘douzepoint.ch’ über den ESC 2019 – plus den QueerNews.

Mias queere Welt im April 2019

Mias Gäste diesmal: der Inter-Aktivist Urs Sager, GLP-Grossrätin Barbara Stucki und Aktivist Max Krieg. Wir unterhielten uns einerseits über die Ereignisse der vergangenen Woche sowie über die GLP im anstehenden Wahlkampf und wie sich die Grossrätin ihre Nationalratskandidatur zum Erfolg bringen wird.
Zudem ein Gespräch von Alex mit Michela Seggiani zur geplanten Themenwoche zum IDAHOBIT von bas3l.org im Mai.

«Bunt! Basel divers.» – eine Themenwoche zum IDAHOT*

Vom Samstag, 11. Mai bis Samstag, 18. Mai 2019 organisiert der Verein bas3l.org unter dem Titel «Bunt! Basel divers.» erstmals eine Themenwoche im Rahmen des IDAHOT, dem Internationalen Jahrestag gegen Homo- und Transphobie.

Que(e)rBeet im Januar 2019 | mit Alex Meier

Die Sendung im Januar mit Roman Heggli, der aus seinem Leben erzählt und eine Auswahl seiner Lieblingsmusik mitgebracht hat, den Ferientrends 2019, einer Vorschau auf das queer-feministische Pornographie-Festival ‘Schamlos!’, einem Rückblick ins Jahr 2004 sowie den QueerNews.

Que(e)rBeet im September | mit Alex Meier

Die Sendung im September mit Fragen an den neuen Geschäftsleiter von Pink Cross, Roman Heggli, einem Rückblick auf den Anlass ‘Aktionsplan LGBTIQ für Basel’ von Create Equality und der Gleichstellungskommission Basel-Stadt sowie einer ausführlichen Vorschau auf das Luststreifen Film Festival Basel 2018 und einem Gespräch mit Jan Ranft über sein neustes Buch ‘Himbeerjoghurt mit Sahne’.

Que(e)rBeet im September | mit Alex Meier

Die Sendung im September mit Fragen an den neuen Geschäftsleiter von Pink Cross, Roman Heggli, einem Rückblick auf den Anlass ‘Aktionsplan LGBTIQ für Basel’ von Create Equality und der Gleichstellungskommission Basel-Stadt sowie einer ausführlichen Vorschau auf das Luststreifen Film Festival Basel 2018 und einem Gespräch mit Jan Ranft über sein neustes Buch ‘Himbeerjoghurt mit Sahne’.

Aktionsplan LGBTIQ für Basel

Die Gleichstellungskommission des Kantons Basel-Stadt und das Kollektiv «Create Equality» luden am 10. September Interessierte zu einem Austausch von Best Practices aus dem In- und Ausland sowie einer Bedürfnisklärung der Basler (LGBTI*-) Bevölkerung ein.

Hintergrund der Veranstaltung ist ein im letzten Herbst an den Regierungsrat überwiesener Anzug. Dieser fordert vom Regierungsrat bis im November 2019 in Form eines Berichts die Klärung der Zuständigkeiten sowie eine kantonale Anlaufstelle für LGBTI*-Anliegen (siehe News auf QueerUp vom September 2017).

Die für die Erarbeitung zuständige Fachstelle für Gleichstellung von Frauen und Männern Basel-Stadt hatte auf Anregung von «Create Equality» im Frühjahr zu einem ersten runden Tisch mit regionalen und nationalen LGBT-Organisationen und Akteur*innen eingeladen, an welchem eine Bedarfsanalyse aus Sicht der Partizipierenden erstellt wurde.

Anlässlich der Veranstaltung «Aktionsplan LGBTIQ für Basel» vom letzten Montag wurde nun zusätzlich nach den Bedürfnissen aus der Bevölkerung gefragt. Unter anderem wurden Antworten auf die folgenden Fragen gesucht: Wie kann eine Anlaufstelle für LGBTIQ-Anliegen geschaffen werden? Welche Lösungen und Vorgehensweisen kennen Fachstellen im In- und Ausland? Welche Bedürfnisse haben Vertreter*innen der (LGBTI*-)Gesellschaft und wie kann eine Anlaufstelle diese erfüllen?

Erfahrungen aus Hamburg und Bern

Grossrätin Lisa Mathys (SP) leitete den Abend mit einem Grusswort sowie Gedanken- und Wortspielen zu den Begriffen „gleich“ und „anders“ ein. Im Anschluss gab Malcolm Elmiger vom Kollektiv «Create Equality» einen kurzen Abriss über den aktuellen Stand des Geschäftes bezüglich Aktionsplan LGBTIQ für Basel.

Erste Hauptreferentin war Dorothee Bramlage, welche in Hamburg für die Umsetzung des «Aktionsplans für mehr Akzeptanz geschlechtlicher und sexueller Vielfalt» zuständig ist. Aufgrund eines Senatsbeschlusses im Jahr 2017 wurde unter der Koordination der «Stabsstelle Gleichstellung und geschlechtliche Vielfalt der Stadt Hamburg» gemeinsam mit Fachstellen und Behördenvertretern ein Aktionsplan erarbeitet, welcher aus 5 Grundsätzen, 11 Handlungsfeldern und 90 Massnahmen besteht. Gemäss Bramlage lagen bzw. liegen die grössten Herausforderungen im fehlenden Budget für die Aufgabe, den teils (noch) unklaren Zuständigkeiten sowie der zu leistenden Pionierarbeit.

Aus der Stadt Bern überbrachte Marianne Kauer, seit diesem Frühling Projektleiterin LGBTI der «Fachstelle für die Gleichstellung von Frau und Mann» erste Erfahrungen. Die städtische Fachstelle ist seit diesem Jahr auch für die Gleichstellung von LGBTI-Menschen zuständig. Zurückzuführen ist die Erweiterung auf zwei für erheblich erklärte parlamentarische Vorstösse (Postulat im Jahre 2014 und Motion im Jahre 2015). Die Förderung der Vielfalt der Bevölkerung – auch explizit von LGBTI-Menschen – ist als Ziel in den Legislaturrichtlinien 2017-2020 der Stadt Bern festgehalten und im Rahmen der Entwicklung des Aktionsplanes zur Gleichstellung 2019-2022 werden neben Massnahmen zur Gleichstellung von Frauen und Männern neu auch Massnahmen zur Gleichstellung von LGBTI-Menschen integriert. Die Fachstelle für die Gleichstellung unterstützt und koordiniert den Prozess. Die Identifizierung konkreter möglicher Handlungsfelder und die Priorisierung von Massnahmen erfolgt in den kommenden Monaten unter Einbezug von LGBTI*-Organisationen und Interessensvertreter*innen aus der Community. Der Beitritt zum «Rainbow Cities Network» sei zwar noch ausstehend, wird aber angestrebt. Auf Nachfrage aus dem Publikum erwähnt Kauer, dass aufgrund der Erweiterung des Gleichstellungsauftrages und der Integration des neuen Themenbereiches ausserdem zusätzliche finanzielle Mittel gesprochen und eine neue Projektleitungsstelle geschaffen wurden.

Die Bedürfnisse der Basler

Im Anschluss an die Referate waren die Anwesenden zu einem Apéro sowie parallel einem kurzen Workshop eingeladen. Auf Flipcharts wurden die Anliegen der Basler (LGBTI*-)Bevölkerung bzw. der anwesenden rund 60 Personen gesammelt. Darunter waren beispielsweise der Wunsch nach einer Kontaktstelle beim Kanton, mehr Treffpunkte und Möglichkeiten für den Austausch, mehr Unterstützung von offizieller Seite bei Diskriminierung, Prävention in Schulen, finanzielle Mittel, rechtliche Beratung oder generell mehr Sensibilisierung für LGBTI*-Themen.

Die Inputs aus dem Workshop werden nun in einem nächsten Schritt von der Gleichstellungskommission aufbereitet und sollen als Stimmungsbild zu einem späteren Zeitpunkt gemeinsam mit einem Vorschlag an die Regierung übergeben werden.

Am Rande der Veranstaltung kamen auch kritische Stimmen auf, ob es denn überhaupt eine staatliche Stelle neben den vielen existierenden LGBTI*-Organisationen. Sowohl Roman Heggli, Vizepräsident der Gleichstellungskommission als auch Malcolm Helmiger vom Kollektiv «Create Equality» sehen jedoch keine Konkurrenzsituation. Gemäss Heggli wäre eine Doppelfunktion ideal, welche nach aussen für die Bevölkerung als Wegweiser und Vermittler bestehender Angebote aufträte und innerhalb der Verwaltung für Aufklärung und Sensibilisierung der LGBTI*-Themen sorgen würde.

Mehr Klarheit zu den konkreten Schritten wird hoffentlich der Bericht liefern, welcher der Regierungsrat bis spätestens November 2019 vorlegen muss.

Beitrag bei GAYRADIO in der Sendung Que(e)rBeet vom 23.09.18:
Aufgaben der Fachstelle für die Gleichstellung von Frau und Mann der Stadt Bern
Mittels Auskünften, Bildungsangeboten und konkreten Handlungsempfehlungen für Personalverantwortliche und Führungspersonen unterstützt die Fachstelle die Stadtverwaltung darin, städtische Angebote und Dienstleistungen LGBTI-gerecht auszugestalten. Die Stadt Bern soll zu einer vorbildlichen Arbeitgeberin werden, auch für LGBTI-Angestellte. Auch mittels kleineren Kampagnen oder Projekten sowie verwaltungsinternen oder öffentlichen Veranstaltungen soll ein Beitrag zur tatsächlichen Gleichstellung von LGBTI-Menschen und zum Abbau vor Diskriminierungen geleistet werden. Die Umsetzung der verschiedenen Massnahmen geschieht unter Berücksichtigung der bereits vorhandenen Angebote, Kompetenzen und Ressourcen in Zusammenarbeit mit spezialisierten Beratungsstellen und den lokalen zivilgesellschaftlichen LGBTI-Organisationen.

Out&Proud mit Fabio Huwyler | DOTH: Tessa

Neben queeren Sounds begrüsst Fabio die Drag Queen Tessa Testicle und den Mann dahinter, Lorenzo.
Wer und was und wieso, das erzählt Lorenzo bei Cüpli und Cola im Segment “Drag Of The Hour”.

Abstimmungsempfehlung für den Grossen Rat vom Kanton Basel-Stadt

Nach Genf, Zürich und Bern soll sich auch Basel-Stadt dem «Rainbow Cities Network» anschliessen. Das verlangt die «Motion Bertschi / Die Gleichstellung von Menschen unabhängig ihrer sexuellen Orientierung», die am 16. März 2017 vom Grossen Rat zur Stellungnahme an den Regierungsrat überwiesen wurde.

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